Im Juli 2016 wurde die Förderung der qualifizierten Nicht-ärztlichen Praxisassistentin (NäPA) auf den fachärztlichen Bereich ausgedehnt. Mit Wirkung ab dem 01.01.2017 wurden daher auch die Bestimmungen in der Delegations-Vereinbarung (BMV-Ä Anlage 8) zum Nachweis der Berufserfahrung der NäPA angepasst. Anlässlich dieser Änderungen wird als Teilnehmer_in zur Fortbildung auch zugelassen, wer den Nachweis einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung nach dem qualifizierten Berufsabschluss in einer fachärztlichen Praxis erbringen kann. Das bedeutet, dass auch Medizinische Fachangestellte in bestimmten fachärztlichen Praxen die Spezialisierungsqualifikation erwerben können und Patienten in der Häuslichkeit, in Alten- und Pflegeheimen und/oder anderen beschützenden Einrichtungen auf Veranlassung des delegierenden Arztes/der delegierenden Ärztin aufsuchen können. Die Voraussetzungen für die Genehmigung und die Vergütungsregelung der Leistungen der NäPa ist im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) Kapitel 38 näher definiert. Da eine identische Qualifikation der NäPa in hausärztlichen Praxen für die NäPa in fachärztlichen Praxen nicht sinnhaft ist, arbeitet die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband der Krankenkassen gemeinsam mit der Bundesärztekammer aktuell an Konzepten zur Qualifizierung von Nicht-ärztlichen Praxisassistent/-assistenten (NäPa) aus Facharztpraxen. Dennoch gibt es Überschneidungen der Fortbildungsinhalte, die gleichermaßen für den hausärztlichen sowie für den fachärztlichen Bereich von Relevanz sind. Die erforderliche fachspezifische Qualifikation kann durch die Teilnahme an den Fortbildungscurricula der Bundesärztekammer für MFA nachgewiesen werden. Basierend auf den Qualifikationsanforderungen der „Delegations-Vereinbarung“ (Anlage 8 Bundesmantelvertrag-Ärzte) zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband wurde eine Spezialisierungsqualifikation geschaffen, die Medizinische Fachangestellte praxisnah auf die Übernahme delegationsfähiger Leistungen in der hausärztlichen Versorgung vorbereiten sollte. In 2009 hat dann der Vorstand der Bundesärztekammer das Fortbildungscurriculum „Nicht-ärztliche Praxisassistentin“ (NäPa) beschlossen und zur Umsetzung durch die Ärztekammern empfohlen.

Das EVA-Curriculum entspricht dem der NäPa im hausärztlichen Bereich. Die Ärztekammer Nordrhein bemüht sich um zeitnahe und individuelle Lösungen für die Prüfungen. Die Ärztekammer Nordrhein hat unter Federführung des Ausschusses Prävention und Gesundheitsförderung einen Patientenflyer mit Gesundheitstipps während der Coronapandemie erstellt. MFA-Gehaltstarifvertrag: Änderungen ab 1. April 2020 Zum 1. April 2020 tritt die zweite Stufe des im vergangenen Jahr abgeschlossenen Tarifvertrages für Medizinische Fachangestellte in Kraft (siehe Gehaltstabelle b unter § 3 GTV). Damit steigen die Tarifgehälter für Examinierte um 2 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen bleiben unverändert. Der Gehaltstarifvertrag war im März 2019 vereinbart worden und hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2020. Coronavirus: arbeitsrechtliche Auswirkungen Lesen Sie hier Hinweise des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Zentrale Rufnummer der Notfalldienstpraxen: 116 117 Die Ärztekammer Nordrhein hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein ein Online-Register in Betrieb genommen, auf dem sich hilfewillige Ärztinnen und Ärzte aus Nordrhein melden können. Für Auszubildende kommt nach den gesetzlichen Bestimmungen Kurzarbeit grundsätzlich nicht in Betracht.